5
Aug
2009

Do you speak Mama?

Letztens trafen sich 14 Jungmütter samt ihren Babys zum Yoga im Laxenburger Schlosspark. Neben Sonnengruß und Bauchmuskelrückbildung (aua) bereitete es einen besonderen Genuss, in die Mamasprache einzutauchen.

"Wir zahnen", erklärt zwar, warum das Baby sabbert, nicht aber, wieso seine Mutter den Beissring so bereitwillig aus der Hand gibt.
"Wir essen schon Karotten", deutet Workingmama als Ende einer echten Radikaldiät. Und "Wir wiegen jetzt 7,5 Kilo" als deren höchst ratsames Ende.

Es ist ja verständlich: Die dritte Person ist eben erst kürzlich zur ersten und zweiten Person dazugestoßen. Bis zur Grammatik hat sich das noch nicht durchgesprochen.

Eine zweite, häufig verwendete Verschleierung der wahren Umstände ist die Babyanonymisierung. "Ich glaube, da stinkt jemand!" oder "Da hat ja jemand Gras gegessen", lassen den Verdacht kurzfristig auf alle Anwesenden fallen.
Workingmama hat aber die Erfahrung gemacht, dass es sich praktisch immer um das nächstliegende Baby handelt.

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