8
Sep
2009

Mama, was ist das?

Meine Kinder und ich werden nie über alles miteinander reden können.
Denn es gibt so viele Worte, die sie nicht verstehen.

TONBANDDIENST
BADEHAUBENPFLICHT
SENDESCHLUSS
TELEGRAMM
MATRITZE
TONKOPF
WÄHLSCHEIBE
WASCHMITTELTROMMEL (diente mit Geschenkpapier überklebt als Aufbewahrungsort für Holzbausteine, die dann immer einen leichten Seifengeruch hatten...)

Wer hat noch welche?

4
Sep
2009

Schlagzeilenintelligenz

Es war Zeit für so etwas wie szenesprachenwiki.de!
Dort lerne ich zB, dass es zu Aperol ein Zeitwort gibt (aperölen), ebenso wie zu Döner (dönieren).
Da ich morgen zu einer Ü-30-Party eingeladen bin, und das Zufüttern beim Nachwuchs noch in der Beta-Phase laviert, wird uns der U-1 wohl joinen. So werden Latte-Macchiato-Mama (zur Douglette aufgestrapst), Dadster und Backup-Kind ein bisschen bouncen und dann daheim chillaxen.
Und wer das jetzt nicht versteht, darf bei den Kommentaren ruhig abtexten.

5
Aug
2009

Do you speak Mama?

Letztens trafen sich 14 Jungmütter samt ihren Babys zum Yoga im Laxenburger Schlosspark. Neben Sonnengruß und Bauchmuskelrückbildung (aua) bereitete es einen besonderen Genuss, in die Mamasprache einzutauchen.

"Wir zahnen", erklärt zwar, warum das Baby sabbert, nicht aber, wieso seine Mutter den Beissring so bereitwillig aus der Hand gibt.
"Wir essen schon Karotten", deutet Workingmama als Ende einer echten Radikaldiät. Und "Wir wiegen jetzt 7,5 Kilo" als deren höchst ratsames Ende.

Es ist ja verständlich: Die dritte Person ist eben erst kürzlich zur ersten und zweiten Person dazugestoßen. Bis zur Grammatik hat sich das noch nicht durchgesprochen.

Eine zweite, häufig verwendete Verschleierung der wahren Umstände ist die Babyanonymisierung. "Ich glaube, da stinkt jemand!" oder "Da hat ja jemand Gras gegessen", lassen den Verdacht kurzfristig auf alle Anwesenden fallen.
Workingmama hat aber die Erfahrung gemacht, dass es sich praktisch immer um das nächstliegende Baby handelt.

3
Aug
2009

10 Dinge, die dir keiner sagt übers Muttersein

1. Es gibt tatsächlich Babys, die schöner sind als deines.

2. Egal, was du tust: Dein Körper wird nie wieder so aussehen wie vorher.

3. Es gibt gute Nächte. Aber nie vor anstrengenden Tagen.

4. All die wichtigen Dinge, die du machen wirst, während das Baby endlich schläft, fallen dir partout nicht ein, während das Baby endlich schläft.

5. Sobald sie dir einfallen, wacht das Baby auf.

6. Früher hat ein netter Abend mit deinem Lover nicht darin bestanden, dass ihr Gespräche über Körperausscheidungen geführt habt.

7. Alkohol konsumierst du am besten während dem Stillen, dann ist er bis zum nächsten Stillen abgebaut. Erklär das mal den Umstehenden... (Und wir reden hier nicht von harten Getränken.)

8. Ein Baby braucht noch kein eigenes Zimmer. Seine Utensilien allerdings brauchen eine eigene Wohnung.

9. Früher hast du deine Handtasche genommen und hast das Haus verlassen. Jetzt dauert dieser Vorgang etwa 90 Minuten.

10. Von halb so teuren Windeln brauchst du doppelt so viele.

11. Schlafentzug führt zur sogenannten Stilldemenz. Diese äußert sich zB darin, dass du nicht mehr bis 10 zählen kannst.

15
Mai
2009

Wieder da

... und einen Schritt weiter auf dem Weg zur Selbsterkenntnis:

I took the 43 Things Personality Quiz and found out I'm a
Traveling Creative Romantic

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Maennerversteherin
Mama
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