6
Dez
2007

Workingmama On Air

Workingmama schreibt seit kurzem Radiospots!
Das war der allererste: Garmin-Spot-1 (mpg, 626 KB)
Weihnachtlicher: Garmin-Spot-2 (mpg, 626 KB)

Für eine ganz andere, ebenfalls wegweisende, Tonaufnahme war ich heute mit unserer Frau Gesundheitsminister im Tonstudio. Sie aß weder Schweinsbraten noch rauchte sie. Dafür turtelte sie per Handy mit dem neuen jungen Lover. Es ging um seine Hemdkragenweite ("Was, der X hat auch 40? Der ist doch viel blader als du!"), seine schwerhörige Großmutter und das gemeinsame Abendessen (Hörnchen mit Faschiertem).
Wie beruhigend: Aus der Nähe sind Politiker ganz normal.

19
Nov
2007

Babelfishspam des Tages

-------- Original-Nachricht --------
Betreff: EFFAT BAHMANYAR AGHAMIRZAEI (MRS)
Von: effat122@voila.fr
An: undisclosed-recipients

Lieber Partner zum zu sein,
Ergänzung des Tages.

Wenn ich zu mich angemessen sein muß, würde ich glauben wollen, daß diese Post Sie halten kann ein wenig unbehagliches in Betracht der Tatsache, daß wir uns nicht aber aufrichtig kennen, daß der Primärgrund ist, warum ich beschloß, mit Ihnen in Verbindung zu treten.

Wirklich weg-schützen traurige morgens so, da ich nie bedeutete, Sie zu setzen, durch was ich beabsichtige, Ihnen hier zu erklären, ich schätzen es groß, wenn Sie total meine Situation und Position betreffend ist das Thema verstehen, das ich hier verbreite.

Mein Name ist EFFAT BAHMANYAR AGHAMIRZAEI (MRS)I Arbeit mit Al-Warka Emissionsbank Irak.
Schreiben Sie im Respekt bis einen unserer Klienten spät (DR.ASHARY IBRAHIM ABDULHAMEED) Electrical, Tiefbau und allgemeine Vertrag abschließendes Firma nach US und Iraki Regierung, wenn Irak infastructurer Service umgebaut wird.

Bevor der Tod dieses Klienten durch Autobombe in Febuary 13. 2007 er eine Festgeldmenge von Forty-Five Million bildete, acht hundert vereinigte tausend Zustand-Dollar (US $45,800,000.00).
Er erklärte zunächst nicht von den Stämmen, wie durch jedes von unserer Bank und von zugelassenen Unterlagen nachgewiesen worden sind.

Folglich wünsche ich Sie als Ausländer von Europa zum Standplatz als der Begünstigte, da ich mit mir die notwendigen Dokumente habe, die Ihnen den Status des Begünstigten geben können.
Nachdem die erfolgreiche Übertragung auf Ihr Konto, wir im Verhältnis von 30% für Sie und von 70% für uns teilt.

Sobald diese Verhandlung gefolgert wird, suche ich nach einer Weise, zu Ihrem Land unten zu reisen und das kranke Asyl, zum ich zu ermöglichen investieren dort.

Ich gebe Ihnen mehr Informationen über, wie wir dieses Projekt dringend anfassen. Behandeln Sie bitte dieses Geschäft mit äußerster Vertraulichkeit.
Ich erhielt Ihr email vom Internet, das online sucht und Sie sind mit die einzige Person, die ich für jetzt in Verbindung getreten bin.

Mit freundlichen Grüßen,
EFFAT BAHMANYAR AGHAMIRZAEI

18
Nov
2007

Bloggertreffen

Während Freundinnen Sinnvolles tun wie z.B. als Statisten an ganztägigen Notfallübungen am Wiener Flughafen teilnehmen und dabei lernen, dass Kunstfaserhosen auf der Notrutsche schmelzen, verbrachte ich den Samstag fast zur Gänze im Bett. Versenkt in die Woman-Hefte der letzten vier Monate. Für Töchterchen erfand ich das Spiel "Sprechblasen in Frauenzeitschriften malen". Weil damit pädagogisch wertvoll ihr Einfühlungsvermögen in die abgebildeten Models gestärkt wurde, hatte ich wegen des ausgefallenen Frühstücks, und Mittagessens, fast kein schlechtes Gewissen.

Sie: "Schau mal, das ist doch dieser Nespresso-Mann."
Ich: "Ja, der George Clooney. Den finden alle Frauen schön."
Sie: "Echt!?! Der ist ja schon uuuuralt!"

Sie: Mama, gehen wir heute einkaufen?
Ich: Ja, später. Zieh dir was anderes an, das trägst du schon seit drei Tagen.
Sie: Der BILLA hat mich damit noch nicht gesehen...


Abends genoss ich den Flamenco der Academia Flamenca und lernte, von allen Orten dieser Welt, am Damenklo der Sargfabrik Blognachbarin Jupe kennen.
Zu guter Letzt: Agnus Dei und Käsmopolitain (Lamm-Bratwurst und Käsekrainer) am einzigen Indoor-Würstelstand der Stadt. Und endlich wieder ins Bett.

28
Okt
2007

Klare Verhältnisse

Der Mann, der mir nachts in Gesicht husten darf, und ich spazierten kürzlich Arm in Arm durchs Mariahilfer Einkaufsviertel. Bei Condomi suchten wir Unterschlupf vor dem einsetzenden Nieselregen, kicherten über Pocket-Dildos und Sünden-Seifen, und begannen eine Diskussion über die korrekte Anwendung von Laya. Als sein Handy läutete.

Er hebt ab, lauscht und schreit dann mehrmals hinein: "Ja, wir sehen uns heute. Ich sagte: Ja, wir sehen uns heute." Mit entschuldigendem Blick in die Runde: "Er hält das Handy immer verkehrt herum." "Wie alt ist er denn?", fragt die verhinderte Tante-Emma-Ladenverkäuferin mitfühlend. "Vier", antwortet der Lebenseinschnittspartner, während er eine Packung Genoppte bezahlt.

"Gib mir mal die Mama!" ruft er ins Handy und fragende Blicke schwenken zu mir. Ich überlege kurz, mich hinter den aufblasbaren perfekten Männern zu verkriechen, verlasse dann aber doch erhobenen Hauptes das Geschäft. Dass das Schokoladegeschmack-Kondom in meiner Hand völlig zerdrückt ist, liegt nicht an der Verkäuferin, die es mir mit verschwörerischem Lächeln und einem geflüsterten "Viel Spaß" zugesteckt hat.

24
Okt
2007

eyes wide shut

Ein US-Forscherteam hat herausgefunden, dass unser Gehirn bei Schlafmangel in einen primitiveren Zustand zurückfällt:

Es ist, laut Studienleiter Matthew Walker, "unfähig, Emotionen ins rechte Licht zu setzen und kontrollierte, angemessene Reaktionen zu produzieren".

Nur mit ausreichend Schlaf sind wir auf die täglichen Herausforderungen vorbereitet. Wer zu wenig schläft, befindet sich in einem psychischen Ausnahmezustand.

Krankheiten wie Depression oder Burnout werden gefördert, wenn man (z.B.) täglich um 7.45 Uhr ein gekämmtes, sattes und vollständig bekleidetes Kind vor der Schule absetzen muss.

Die positive Nachricht: Beim betroffenen Kind wird die Sozialkompetenz geschult. Es lernt, mit den Unberechenbarkeiten des Lebens umzugehen. Etwa Erwachsenen, die auf die selbe Frage aus der Englischhausübung ("How do you like your potatoes?") abends "Mashed potatoes" antworten und einem morgens die Corn Flakes um die Ohren schmeissen.

Und jetzt lasst mich in Ruhe. Ich hasse euch alle.

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