15
Feb
2007

Irgendwas ist faul

... wenn jemand so eine E-Mail schreibt:

ich habe mich gefreut, von dir zu hoeren. bei mir laeuft´s zur zeit eigentlich wahnsinnig gut. fast schon beaengstigend. ich kann mich ueber mein leben und wie so alles laeuft ganz und gar nicht beschweren. es kann ruhig alles so bleiben, wie´s ist. mein sohn macht mir wahnsinnig viel spass und es ist unglaublich toll, zu sehen und mitzuerleben, wie er sich entwickelt. wir sind sehr happy! und im buero laeuft es sowieso extrem erfolgreich. es macht jedenfalls noch immer wahnsinnig viel spass und das ergebnis stimmt auch: was will man mehr ;-)!

Oder seht Ihr das anders?

14
Feb
2007

Anti-Valentine




E-Cards für alle, die dagegen sind.

12
Feb
2007

37

37-Rosen

37 ist eine Primzahl, die erste "irreguläre".
37 ist Nero geboren, und Tiberius gestorben.
Beim Roulette gibt es 37 Zahlenfelder.
Shakespeare hat 37 Werke verfasst.
Lord Byron und Alexander Puschkin wiederum sind mit 37 Jahren gestorben.
37 Sekunden vor dem Aufprall hat die Besatzung der Titanic den Eisberg gesichtet.
Hannibal kam mit 37 Elefanten über die Alpen.
Wenn man sich wirklich beeilt, kann man in 24 Stunden maximal 37 mal Silvester feiern.
Der Jungfernflug der Gebrüder Wright ging 37 Meter weit.
37 ist doch kein Fieber, sagt der Doktor.
Mit 37 geht's los, sagt meine Oma. "Wenn ich alte Fotos anschaue, denke ich: das war die beste Zeit!"

Mal sehen.

9
Feb
2007

Ich war's

Auf unserem Schiff lief auf einem Fernsehkanal rund um die Uhr ein Video übers Händewaschen. Man sah sogar den Kapitän höchstpersönlich bei dieser wichtigen Tätigkeit. Unterlegt mit Stimmen aus dem Off, die erklärten, dass dies die einzige Methode sei, "dem Virus" zu entgehen. Am Eingang zu jedem Restarant zwangen uns lächelnde Angestellte unter Androhung der Planke, die Hände unter einen Sack mit flüssigem Desinfektionsmittel zu halten. Endlich erfuhr ich in einer schummrigen Bar bei der Einführung ins Kreuzfahren für First Timers (4 Zuhörer), dass das Norovirus an Bord sei. Gekennzeichnet durch heftiges Erbrechen und Durchfall für 24-48 Stunden und damit einhergehende Unlust zur Teilnahme am Bord-Entertainment.

Nun, wir haben es nicht bekommen und auch rasch wieder vergessen.

Bis wir nach unserer Rückkehr Mitte Jänner einen Domino-Effekt auslösten. Der Reihe nach plagte eine dubiose Krankheit Familienmitglieder, Bekannte und Freunde. "Migräne" nannte es Freundin M. - bis es auch ihren Sohn erwischte. "Grippe" meinten manche, "Darmgrippe" präzisierten andere. Ein Licht ging mir erst auf, als ich las, dass auf der Queen Mary jeder fünfte Gast über die Reling hing. Mit einer typischen Kreuzfahrt-Krankheit. "Könnte es sein, dass...?", flüsterte ich dem Mann zu, der eine Nacht lang vor Magenschmerzen nicht einmal den Arm zum Telefon ausstrecken konnte.

Und bekam die Antwort schwarz auf weiß: Mediziner haben als Auslöser der Erkrankung das Norovirus identifiziert.

Nun quälen mich nachts Gedanken an jene Freundin, die mit den für Westeuropäer harmlosen Windpocken in Thailand beinahe ein Bergvolk ausrottete.
Sie war immerhin so fair, auch selbst krank zu werden.

7
Feb
2007

So macht Arbeit Spaß

... wenn man 90 Minuten Zeit hat, einen Auftragstext zum Thema "Schlagfertigkeit" zu verfassen und dabei eilig auf seinen eigenen Blog zurückgreift ...

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